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Wirtschaftsinformatik NDS HF
Filières de formation postdiplômes (de)
Schnittstelle zwischen IT und Fachexperten
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Date de début
Délai d'inscription
21.09.2024
Durée
900 Lernstunden
Diplôme
dipl. Techniker*in Wirtschaftsinformatik NDS HF
Langue d'enseignement
Deutsch
Lieu de formation
Sportstrasse 2, 2540 Grenchen
Places libres
Journées d'enseignement
Montag & Mittwoch
18:00 - 21:30 Uhr
Coûts
CHF 14'370 (exkl. Gebühren)
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Portrait Kurt Munter

Kurt Munter

Fachbereichsleiter Informatik, CIO

Nachdiplomstudium Wirtschaftsinformatik NDS HF

Praxisnahe Weiterbildung - Studium und Berufsperspektiven

Dieser Studiengang bietet dem interessierten Quereinsteiger aus einem anderen HF-Gebiet einen effizienten Einstieg ins Gebiet der Wirtschaftsinformatik.  

Die Wirtschaftsinformatik ist ein sehr breites Gebiet und entsprechend wichtig sind Kenntnisse der technischen Möglichkeiten von Informatiklösungen. Auch die Herstellung von Lösungen ist deshalb ein zentrales Thema.

Wirtschaftsinformatiker arbeiten an der Schnittstelle zwischen den Fachabteilungen und der Informatik. Sie lernen in diesem Studium deshalb auch die häufigen Anspruchsteller an betriebliche Systeme (ERP/CRM/SCM/PPS/BI) sehr genau kennen. Zusammen mit den Erkenntnissen aus dem Informationsmanagement sind Sie in der Lage, in einer ganzheitlichen Weise IT-Systeme miteinander zu verbinden und zu einem grossen Ganzen zusammenzubauen. 

Das Studium besteht aus fünf Modulen

NDK Programmieren

Heutige IT-Systeme sind ganz häufig ein Zusammenspiel von mehreren Computerprogrammen, ausgeführt auf verschiedenen Systemen. Die Datenhaltung und die fachliche Logik wird häufig in der Cloud betrieben, der Benutzer bedient diese entweder über ein Programm auf dem eigenen Computer oder mit einer App auf dem SmartPhone oder einem Tablet.

In diesem NDK legen Sie die technischen Grundlagen, um diese einzelnen Elemente herzustellen. Die Basis bildet die Programmiersprache DART von Google. Sie hat spezifische Eigenschaften, welche die Herstellung von verteilten IT-Systemen begünstigen. DART hat einerseits bei Google selbst eine sehr grosse Bedeutung, wird also intern für die Entwicklung der eigenen Anwendungen eingesetzt, andererseits fahren namhafte Firmen wie Alibaba (Amazon in China), Wrike oder EasyInsure voll auf DART und das zugehörige Mobile/Web-Framework Flutter ab.

Weitere Themen im Kurs sind HTML, CSS und JavaScript. Diese Basistechniken sind die Voraussetzung, um Anwendungen für den Browser oder das Mobiltelefon zu schreiben.  

Die Erstellung von einfachen RESTless-Services ist der dritte Grundlagenbaustein. Das Prinzip der Service Oriented Architecture wurde bereits vor mehreren Jahren mit diesen leichtgewichtigen Anwendungsbausteinen abgelöst und erfreut sich heute grosser Verbreitung.

 

NDK Analyse & Design

Requirements Engineering als Teildisziplin von Software Engineering befasst sich mit den fachlichen Zielen und den Anforderungen an ein zu entwickelndes IT-System. Schaut man auf die Ergebnisse der Chaos Studie der Standish Group, zeigt sich nicht unbedingt ein erfreuliches Bild. Über 30% der Informatikprojekte erreichen die Projektziele nicht. Fragt man nach den Gründen für das Scheitern, haben rund 60% mit mangelhaftem Requirements Engineering zu tun.  

Requirements Engineering kennt 4 Haupttätigkeiten: Anforderungen ermitteln, Anforderungen dokumentieren, Anforderungen prüfen und abstimmen und Anforderungen verwalten. Wir decken in diesem Kurs die Grundlagen zu diesen Tätigkeiten ab und befassen uns vertieft mit der modellgestützen Definition von Anforderungen.  

Modelle werden heute meist mit der Unified Modelling Language dokumentiert. Sie lernen in diesem Kurs Daten, Funktionen und technische Konzepte mit diesem Industriestandard zu modellieren und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Systementwicklung zu legen.

 

NDK Engineering

Der Entwicklungsprozess eines Softwaresystems als Ganzes steht im Zentrum dieses Kurses. Informationssysteme sind heute soziotechnische Systeme, bei denen auch der Mensch eine entscheidende Rolle spielt. Wir steigen über die Theorie des Systems Engineerings ein und beleuchten dessen vielfältige Konzepte und Tools.  

Software Engineering befasst sich mit typischen Gegebenheiten der Branche. Im Speziellen wollen wir Prozessmodelle wie HERMES, Scrum und LeSS genau verstehen und anwenden können. Wir beleuchten die Schwierigkeiten und Rezepte um die Aufwandschätzung und erfahren, wie deren Genauigkeit über die Zeit verbessert werden kann.

Die Softwarearchitektur und Themen wie Quality und Testing runden diesen Kurs ab. Dabei lernen Sie am Beispiel, wie die Softwarearchitektur mit arc42 spezifiziert wird und befassen sich mit Test Driven Development und automatisiertem Testen.

 

NDK Betriebliche IT-Systeme

 

Der Kurs vermittelt Kompetenzen zu den folgenden SAP-Modulen:

  •     Einführung und Navigation in SAP
  •     Vertrieb (SD)
  •     Materialwirtschaft (MM)
  •     Produktionsplanung und -steuerung (PP)
  •     Finanzwesen (FI)
  •     Controlling (CO)
  •     Human Capital Management (HR/HCM)
  •     Warehouse Management (WM)
  •     Project System (PS)

Der Fokus liegt auf den eigentlichen betrieblichen Vorgängen und zeigt die Abbildung im SAP-System exemplarisch. Während dem ganzen Kurs steht ein SAP-System für Übungen und Training zu Verfügung.

 

NDK Informationsmanagement

Informationen sind das neue Gold der Wirtschaft. Informationen zur richtigen Zeit in der geeigneten Form zur Verfügung zu haben, entscheidet ganz oft über Erfolg und Misserfolg in einem Vorhaben.

Der Kurs behandelt den Begriff der Information und der Umgang damit, von der Beschaffung über die Analyse bis hin zur gezielten Verbreitung. Integration und Verbindung von bereits bestehenden Systemen in die Informationsbeschaffung und Verteilung ist damit von grösster Bedeutung. In diesem Kurs erarbeiten Sie sich das Rüstzeug zur Konzipierung und Realisierung solcher Informationssysteme.

Das müssen Sie mitbringen

Wir setzen für die Zulassung einen dieser Abschlüsse voraus:

  • Ein Diplom einer Höheren Fachschule (HF oder TS), einer Fachhochschule oder einer Universität.
  • Ein in einem verwandten Beruf erworbener Fachausweis einer eidgenössischen Berufsprüfung.
  • Ein Diplom einer eidgenössischen höheren Fachprüfung.

 

Die Schulleitung entscheidet über die Gleichwertigkeit anderer Abschlüsse. Falls mehr Anmeldungen eingehen als Studienplätze zur Verfügung stehen, kann die Schulleitung die Zulassung von der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen abhängig machen.

Zielpublikum

Das Nachdiplomstudium richtet sich an Techniker/innen HF, welche ihre Fachkenntnisse in Richtung Wirtschaftsinformatik erweitern wollen.

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