Müesli 4.0: Ein Blick hinter die Kulissen des Energieverbunds Bielersee
Früh aufstehen lohnt sich: Am Freitagmorgen herrschte am Bielersee bereits reges Treiben. Rund 50 motivierte Köpfe der hftm und des hftm Fördervereins kamen zum traditionellen Netzwerkanlass «Müesli 4.0» zusammen.
Exklusive Einblicke
Nach einem herzlichen Willkommen durch Michael Benker (Direktor hftm) und Thomas Jordi (Präsident hftm Förderverein) übernahm Gastgeber Martin Kamber, Direktor des ESB, das Zepter. Er führte in die faszinierende Welt des Energieverbunds Bielersee ein. Die Vision dahinter ist so simpel wie genial: Der See dient als nachhaltige Energiequelle, um die Region ökologisch zu heizen und zu kühlen.
Vom Pumpwerk in die Zentrale
Nach dem kurzen Theorieteil ging es direkt in die Praxis. In drei Gruppen erkundeten die Teilnehmenden die Anlagen unter fachkundiger Führung von Martin Kamber, Roger Gloor und Peter Mosimann vom ESB.
Ob im Pumpwerk oder in der Energiezentrale im Alpha-Gebäude: Zwischen imposanten Leitungen und riesigen Wärmepumpen wurde greifbar, wie viel Ingenieurkunst in einer nachhaltigen Energiezukunft steckt. Es wurde gefachsimpelt, gestaunt und manche technische Detailfrage diskutiert.
Networking mit Seeblick
Was wäre ein «Müesli» ohne gemeinsames Frühstück? Den perfekten Abschluss des Anlasses – und passend zum diesjährigen Thema – bildete das Zmorge im La Péniche, direkt am Ufer des Bielersees. Bei Kaffee, frischen Gipfeli und (natürlich!) Müesli wurde gelacht, genetzwerkt und neue Kontakte geknüpft.
Der Anlass zeigte einmal mehr: Innovative Energielösungen sind kein theoretisches Zukunftsszenario, sondern entstehen direkt vor der Haustür. Genau dieses Thema spielt auch an der hftm eine zentrale Rolle, insbesondere im Studiengang Energie- und Umwelttechnik HF, der Fachkräfte für genau solche Herausforderungen ausbildet.
Ein herzlicher Dank geht an die ESB, insbesondere an Martin Kamber und sein Team, für die spannenden Einblicke und die Gastfreundschaft.