Softwareentwicklung NDS HF
Nachdiplomstudium

Entwicklung komplexer Softwaresysteme

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Startdatum
Anmeldeschluss
05.10.2021
Dauer
900 Lernstunden
Abschluss
dipl. Techniker*in NDS HF Softwareentwicklung
Unterrichtssprache
Deutsch
Unterrichtsort
hftm. Sportstrasse 2, 2540 Grenchen
Freie PlÀtze
Unterrichtstage
Detaildaten folgen
Investition
CHF 13'950 (exkl. GebĂŒhren)
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Kurt Munter

Kurt Munter

Fachbereichsleiter Informatik, CIO

Das lernen Sie im Nachdiplomstudium Softwareentwicklung NDS HF

Dieser Studiengang bietet dem interessierten Quereinsteiger aus einem anderen HF-Gebiet einen effizienten Einstieg ins Gebiet der Softwareentwicklung.  Als Technikerin oder Techniker NDS HF Softwareentwicklung entwickeln Sie komplexe Softwaresysteme und berĂŒcksichtigen dafĂŒr methodische, architektonische sowie sicherheitsrelevante Aspekte. Oder Sie gestalten Applikationen fĂŒr das Internet mit. Alles, was Sie dafĂŒr brauchen, lernen Sie in diesem praxisorientierten Nachdiplomstudium - von der Analyse ĂŒber den ersten Entwurf bis zur Umsetzung.

Der Fokus liegt auf der Entwicklung von IT-Systemen. Dazu vermittelt Ihnen die hftm einerseits die notwendigen technischen Kompetenzen, die fĂŒr die Erstellung von modernen Informatiklösungen unabdingbar sind, andererseits werden auch die methodischen und branchenĂŒblichen Grundlagen und Techniken erarbeitet. Mit diesem Wissen sind Sie heute in vielen Bereichen und Branchen eine gesuchte Fachkraft.

Das Studium besteht aus 5 Modulen

NDK Programmieren

Heutige IT-Systeme sind ganz hĂ€ufig ein Zusammenspiel von mehreren Computerprogrammen, ausgefĂŒhrt auf verschiedenen Systemen. Die Datenhaltung und die fachliche Logik wird hĂ€ufig in der Cloud betrieben, der Benutzer bedient diese entweder ĂŒber ein Programm auf dem eigenen Computer oder mit einer App auf dem SmartPhone oder einem Tablet.

In diesem NDK legen Sie die technischen Grundlagen, um diese einzelnen Elemente herzustellen. Die Basis bildet die Programmiersprache DART von Google. Sie hat spezifische Eigenschaften, welche die Herstellung von verteilten IT-Systemen begĂŒnstigen. DART hat einerseits bei Google selbst eine sehr grosse Bedeutung, wird also intern fĂŒr die Entwicklung der eigenen Anwendungen eingesetzt, andererseits fahren namhafte Firmen wie Alibaba (Amazon in China), Wrike oder EasyInsure voll auf DART und das zugehörige Mobile/Web-Framework Flutter ab.

Weitere Themen im Kurs sind HTML, CSS und JavaScript. Diese Basistechniken sind die Voraussetzung, um Anwendungen fĂŒr den Browser oder das Mobiltelefon zu schreiben.  

Die Erstellung von einfachen RESTless-Services ist der dritte Grundlagenbaustein. Das Prinzip der Service Oriented Architecture wurde bereits vor mehreren Jahren mit diesen leichtgewichtigen Anwendungsbausteinen abgelöst und erfreut sich heute grosser Verbreitung.

 

NDK Analyse & Design

Requirements Engineering als Teildisziplin von Software Engineering befasst sich mit den fachlichen Zielen und den Anforderungen an ein zu entwickelndes IT-System. Schaut man auf die Ergebnisse der Chaos Studie der Standish Group, zeigt sich nicht unbedingt ein erfreuliches Bild. Über 30% der Informatikprojekte erreichen die Projektziele nicht. Fragt man nach den GrĂŒnden fĂŒr das Scheitern, haben rund 60% mit mangelhaftem Requirements Engineering zu tun.  

Requirements Engineering kennt 4 HaupttĂ€tigkeiten: Anforderungen ermitteln, Anforderungen dokumentieren, Anforderungen prĂŒfen und abstimmen und Anforderungen verwalten. Wir decken in diesem Kurs die Grundlagen zu diesen TĂ€tigkeiten ab und befassen uns vertieft mit der modellgestĂŒtzen Definition von Anforderungen.  

Modelle werden heute meist mit der Unified Modelling Language dokumentiert. Sie lernen in diesem Kurs Daten, Funktionen und technische Konzepte mit diesem Industriestandard zu modellieren und damit die Grundlage fĂŒr eine erfolgreiche Systementwicklung zu legen.

NDK Engineering

Der Entwicklungsprozess eines Softwaresystems als Ganzes steht im Zentrum dieses Kurses. Informationssysteme sind heute soziotechnische Systeme, bei denen auch der Mensch eine entscheidende Rolle spielt. Wir steigen ĂŒber die Theorie des Systems Engineerings ein und beleuchten dessen vielfĂ€ltige Konzepte und Tools.  

Software Engineering befasst sich mit typischen Gegebenheiten der Branche. Im Speziellen wollen wir Prozessmodelle wie HERMES, Scrum und LeSS genau verstehen und anwenden können. Wir beleuchten die Schwierigkeiten und Rezepte um die AufwandschĂ€tzung und erfahren, wie deren Genauigkeit ĂŒber die Zeit verbessert werden kann.

Die Softwarearchitektur und Themen wie Quality und Testing runden diesen Kurs ab. Dabei lernen Sie am Beispiel, wie die Softwarearchitektur mit arc42 spezifiziert wird und befassen sich mit Test Driven Development und automatisiertem Testen.

NDK Web-Applikationen

Web-Applikationen haben grosse Vorteile gegenĂŒber lokalen Programmen und Apps. Solche Systeme kommen ohne Installation auf dem eigenen Rechner aus, können fast jederzeit gewartet werden und bieten trotzdem einen hohen funktionalen und ergonomischen Komfort. Ob Web-Shop, E-Banking, Social Media Plattform oder Projektplanungsplattform: Web-Applikationen sind aus der Landschaft der Informationssysteme nicht mehr wegzudenken.

In diesem Technologiezweig steckt viel Bewegung. Neue Entwicklungsframeworks poppen auf, erfreuen sich wÀhrend kurzer Zeit grosser Beliebtheit und verschwinden kann wieder in der Versenkung. Wir verfolgen die Trends aktiv und setzen im Unterricht auf die vielversprechendsten Kandidaten. Im Moment können sicher Angular und React als populÀr bezeichnet werden.

In diesem Kurs setzen wir auf Angular und bauen damit die typischen Single Page Applikationen. Auch die nahtlose Zusammenarbeit mit RESTless-Services auf der Seite des Backends wird thematisiert.

NDK Mobile Computing

Es gab sicher viele Versuche, Computer möglichst tragbar und damit mobil zu machen. Bereits 1993 brachte z.B. Apple den Newton auf den Markt, ein funktional eingeschrĂ€nktes, aber durchaus vielversprechendes GerĂ€t. Andere Hersteller wie Palm oder HP lieferten spĂ€tere Alternativen. Es war wieder Apple, welches mit dem ersten iPhone im Jahr 2008 einen Meilenstein setzte. Obwohl sich die Betriebsumgebungen fĂŒr Apps inzwischen deutlich verbessert haben, sind die Anforderungen an Mobile Apps immer noch anders als die an Web-Applikationen oder Desktop-Clients.

In diesem Kurs geht es sowohl um die technische Herstellung als auch um die konzeptionelle Gestaltung von Apps. SelbstverstĂ€ndlich ist auch die Anbindung an ein RESTless-Backend ein wichtiges Thema. Konsequenterweise setzen wir auf das Mobile-Framework Flutter von Google. Flutter setzt auf DART als Programmiersprache und erlaubt das Herstellen von iPhone- und Android-Apps mit dem gleichen Code. Damit sind native Apps möglich, ohne zwei Quellcode-Basen pflegen zu mĂŒssen.

Voraussetzungen: Das mĂŒssen Sie mitbringen

Wir setzen fĂŒr die Zulassung einen dieser AbschlĂŒsse voraus:

  • Ein Diplom einer Höheren Fachschule (HF oder TS), einer Fachhochschule oder einer UniversitĂ€t.
  • Ein in einem verwandten Beruf erworbener Fachausweis einer eidgenössischen BerufsprĂŒfung.
  • Ein Diplom einer eidgenössischen höheren FachprĂŒfung.

 

Die Schulleitung entscheidet ĂŒber die Gleichwertigkeit anderer AbschlĂŒsse. Falls mehr Anmeldungen eingehen als StudienplĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen, kann die Schulleitung die Zulassung von der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen abhĂ€ngig machen.

Zielpublikum

Das Nachdiplomstudium richtet sich an Techniker/innen HF, welche ihre Fachkenntnisse in Richtung Softwareentwicklung erweitern wollen.

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